Überkopfverglasung

Überzeugende Lösung mit Heat Mirror

Als österreichischer Lizenznehmer für das Spezialglas Heat Mirror konnte MGT Mayer Glastechnik, Feldkirch, bei der Überkopfverglasung der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (SOWI) der Universität Innsbruck eine interessante Lösung anbieten.

Glasfassaden und Überkopfverglasungen sind aus der modernen Architektur nicht mehr wegzudenken. Sie eröffnen Freiräume und erfüllen den Wunsch nach Licht und Transparenz – so auch beim Bau der SOWI an der Universität Innsbruck. Die richtige Wahl der Verglasung in Bezug auf Sonnen- und Wärmeschutz wie auch im Hinblick auf die Erfüllung statischer Anforderungen ist ein wesentliches Kriterium für eine funktionierende Außenhülle im Gebäude.

Infolge gravierender Probleme der bestehenden Dachverglasung war an der SOWI ein Komplettaustausch der eingebauten Isoliergläser notwendig geworden. Die Anforderungen an die neue Verglasung wurden wärme- und sonnenschutztechnisch optimiert (Ug 0,6; g-Wert 27%), was eine Dreifach-Isolierverglasung erfordert hätte. Diese hätte jedoch zu statischen Problemen bei der bestehenden Tragkonstruktion geführt.

Pfiffige Lösung. Diese besondere Herausforderung konnte mit dem Einsatz des Isolierglases MGTherm Heat Mirror gelöst werden. Dabei handelt es sich de facto um ein Zweifach-Isolierglas mit Isolierwerten einer Dreifach-Verglasung, jedoch lediglich mit dem Gewicht einer herkömmlichen Zweifach-Verglasung. Das für die Glasoptimierung verantwortliche Planungsbüro Landmann, Innsbruck, sah mit dem Produkt Heat Mirror alle Vorgaben optimal erfüllt.

Dabei sprachen die genannten Vorteile in Bezug auf Isolierwerte und Gewicht, aber auch die Möglichkeit, Gläser bis zu einer Länge von 5,1 m zu produzieren, für den Glashersteller MGT. Mit Glaslängen von 5,1 m konnte ein Glas-Glasstoß in der Schrägverglasung vermieden werden, was bekanntermaßen immer ein Schwachpunkt in einer Schrägverglasung ist. Durch den Wegfall einer Metallsprosse wurde darüber hinaus auch noch eine Kostenreduktion erzielt.

Da es sich bei diesem Objekt um eine Sanierung in einem im Vollbetrieb befindlichen Universitätsgebäude handelte, war eine exakt abgestimmte Terminkoordination Voraussetzung für die reibungslose Abwicklung dieser anspruchsvollen Maßnahme.

Technische Daten. Insgesamt wurden an der Innsbrucker Universität 1960 m2 Gläser MGTherm Heat Mirror HM 44 verbaut. Für die Außenscheiben wurde dabei ESG-HS 8 mm mit zweifach SZR 16 mm/Argon und HM-Folie Typ 44 verwendet, für die Innenscheiben TVG zweifach 6 mm mit Wärmeschutzschicht. Die größte eingesetzte Isolarglaseinheit betrug 1250 x 4960 mm.

HM-Isolierglas ist ein Dreifach-Isolierglas, bei dem die mittlere Scheibe durch eine beschichtete Folie ersetzt ist. Die umweltfreundliche PET-Folie ist das Trägermaterial für unterschiedliche Beschichtungen – je nach den Anforderungen. Diese reichen von hohen Wärme-, Schall- und Sonnenschutzwerten bis zu nahezu vollständigem UV-Schutz sowie farblichen Ausprägungen. Neu ist die Möglichkeit, auch Structural-Glazing-Fassaden auszuführen.

MGT Mayer Glastechnik GmbH kann eine über 15-jährige Erfahrung in der Herstellung dieses Produktes vorweisen. Der Auftrag an der Universität Innsbruck ist ein treffendes Beispiel dafür, welche Potenziale dieses High-Tech-Isolierglas in sich birgt. HM-Isolierglas ist ein Multifunktionsglas, mit dem sich vielfältige Anforderungen gleichzeitig erfüllen lassen. red $

Info + Kontakte

MGT Mayer Glastechnik
Am Breiten Wasen 17
A-6800 Feldkirch
Tel. +43 (0)5522/728-22
Fax +43 (0)5522/728-36

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