Die Lackiererei im Betrieb

Arbeitsschutz fordert Investitionen

Lackierarbeiten fallen in der Wertschöpfungskette des Metallbaus nicht besonders ins Gewicht, verursachen aber sehr viel Aufwand in Sachen Arbeitsschutz. Nur ein Minimum – das funktioniert in der Oberflächentechnik nicht. Wer regelkonform arbeiten will, muss möglicherweise einige zehntausend Euro in eine Lackieranlage investieren.

Das Lackieren von Oberflächen gehört für Metallbauer zwar nicht zum Berufsbild, wohl aber in der Regel zum Auftragsumfang. Er führt die Arbeiten entweder in der Werkstatt oder auf der Baustelle aus und kommt dabei mit verschiedenen gesundheitsgefährdenden Stoffen in Berührung. Beim vorbereitenden Reinigen und Entfetten sowie beim Farbauftrag entweichen Lösemitteldämpfe und andere gefährliche Inhaltsstoffe, beim Sprühauftrag entstehen zusätzlich Aerosole. Außerdem bestehen Brand- und Explosionsgefährdungen, da die Stoffe grundsätzlich brennbar sind und sowohl die Dämpfe als auch die Aerosole zu...

Mehr erfahren Sie in der Heftausgabe. Jetzt bestellen!

Thematisch passende Artikel:

11/2014

„Empfehle wasserlösliche Lacke“

Im Gespräch mit dem Gutachter Bernhard Köberlein

Viele Metallbauer haben sich einen Lackierraum oder eine Spritzkabine eingerichtet, um selbst schnell ein paar Metallteile lackieren zu können. Gerade hier lauern Explosionsgefahren, die gern...

mehr
03/2013 Hauptgeschäftsführer Peter Geckeler im Gespräch

Steckenpferd Ausbildung

03/2017

BVM blockt

Vor allem unter den Metallgestaltern und kleinen Metallbaubetrieben sorgt die DIN EN 1090-1 noch immer für Unmut. Der Ruf nach vereinfachten Regelungen für Betriebe bis vielleicht fünf Mitarbeitern...

mehr
12/2013

„Weichen auf Zukunft gestellt“

Rechtliche und technische Beratung ist wichtig

metallbau: Wofür steht die Metallbaubranche in Bayern? Richard Tauber: Wir sehen uns zusammen mit der Elektrobranche als ein Vertreter der Schlüsseltechnologien im Land, denn es gibt kaum ein...

mehr
4/2016

Beratung für Absaugtechnik

Im Gespräch mit Volker Ohlig von der BGHM

Um in der Werkstatt saubere Luft zu haben, sollen Maßnahmen nach dem STOP-Prinzip ergriffen werden: Priorität hat „S“, das für Substitution steht – also für die Beseitigung des Gefahrstoffes....

mehr