Mehrscheiben-Isolierglas

Komplexer als gedacht? (Teil1)

Kombiniert mit Funktionsschichten für Wärmedämmung und Sonnenschutz, sowie unter Verwendung verschiedener Glastypen wie z. B. Verbundsicherheitsglas oder Einscheibensicherheitsglas, kann Mehrscheiben-Isolierglas (MIG) nahezu alle bauphysikalischen Anforderungen erfüllen, die an die Gebäudehülle gestellt werden. Doch die Erwartungen an die Funktionen steigen.

Konventionelles, also unbeschichtetes Isolierglas mit einem Ug-Wert von ~2,9 W/(m2K) nach EN 673 wird ökologischen und ökonomischen Ansprüchen nicht mehr gerecht, darum findet es  nur noch sehr eingeschränkt Verwendung, allenfalls in denkmalgeschützten Gebäuden oder im Bestand. Die Wärmedämmung unbeschichteter Produkte beruht im Wesentlichen auf der isolierenden Wirkung der im Scheibenzwischenraum (SZR) eingeschlossenen Luft. Der Ug-Wert eines MIG wird im Wesentlichen durch die Funktionsschicht verbessert. Mit Einsatz von von Edelgasen, Argon oder Krypton, anstelle von Luft als Füllgas lässt...

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