Schaltbare Verglasung

Bei schaltbaren Verglasungen sind zwei Arten zu unterscheiden: Gläser, welche die Durchsicht verändern, und dimmbare Gläser, die den Licht- und Energieeintrag nachhaltig verringern. Ist Privatsphäre gefragt – zum Beispiel bei einer wichtigen Besprechung – kommen Gläser zum Einsatz, die mittels einer einlaminierten Flüssigkristallfolie per Schalter oder Fernbedienung auf blickdicht geschaltet werden können. Das funktioniert in Sekundenbruchteilen. Das natürliche Tageslicht kann das Glas auch weiterhin passieren, Kunstlicht ist damit nicht notwendig. Einen anderen Weg gehen Verglasungen, die mit Wolframoxid beschichtet sind: Hier kann per Knopfdruck die Farbe des Glases in mehreren Schritten verändert werden – das so genannte dimmbare Sonnenschutzglas. Die Einfärbung verändert die Energiedurchlässigkeit, wodurch die Erwärmung reduziert wird. Gleichzeitig bleibt – anders als bei Verschattungen – der freie Blick nach draußen erhalten. Die Systeme können wie ganz normale Fensterverglasungen gereinigt werden.

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