Klausner & Wetter

Zwei Schweizer Metallbauer fusionieren

Klausner Metallbau in Auw im Kanton Aargau hat die Metallbau-Sparte der Wetter Gruppe aus Stetten im Kanton Schaffhausen übernommen. Was steckt hinter diesem Zusammenschluss? Die neu formierte Klausner-Wetter Metallbau AG sortiert sich noch. Auf der Website des Unternehmens wird seit Monaten auf bald folgende Informationen verwiesen. Zur Fusion gibt es nur ein knappes Statement, dass die Stärke des neu formierten Unternehmens anpreist. Durch die Fusion entstehe „einer der größten und leistungsfähigsten Metallbaubetriebe in der Schweiz“ heißt es dort. Die neu formierte Firma bringt es auf mehr als 130 Mitarbeiter. Die Geschäftsführung hat Toni Suter von der Klausner Gruppe übernommen. In der operativen Leitung sind beide Firmen vertreten.
Hintergrund der Fusion ist eine Nachfolgeregelung. Wie aus der Branche zu erfahren war, suchte man im Hause Wetter nach einem Weg, die Firma in die nächste Generation zu führen. Die Ehe mit Klausner ist die Lösung. Beide Firmen sind seit mehr als 50 Jahren am Markt. Klausner Wetter werde auch in Zukunft mit zwei produzierenden Standorten agieren, heißt es weiter. Die Standorte in Auw und Stetten liegen zentral in der Schweiz. Es trennen sie etwa 25 Kilometer. Das neue Unternehmen will sich noch stärker als Lösungsanbieter für komplexe Aufgaben positionieren. Zudem werden man die Nähe zur Wetter AG als Spezialist für Stahl- und Hallenbau nutzen, um das Leistungsspektrum zu erweitern. „Das bringt entsprechende Leistungsvorteile für die Kunden“, so eine Stellungnahme des Unternehmens. 

www. kw-metallbau.ch
www.wetter-ag.ch

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