Lamilux meldet Rekordumsatz

2017 mit 14% Umsatzplus abgeschlossen

Das Unternehmen mit Stammsitz in Rehau steigerte den Gesamtumsatz von 230 auf 263 Millionen Euro – ein Rekordergebnis in der Firmengeschichte, wie die jüngste Pressemitteilung informiert. Von über 950 Beschäftigten sind 102 Auszubildende – eine Quote von 11 Prozent. Die Erfolge wurden 2017 wieder mit zahlreichen Preisen prämiert, etwa mit dem German Design Award für Produktinnovationen oder mit dem SchuleWirtschaft-Preis für die sehr guten Möglichkeiten in der Ausbildung.

Tageslichtsysteme
Lamilux Tageslichtsysteme steigerte im vergangenen Jahr den Umsatz von 89 auf 103 Millionen Euro. Erreicht wurde dies vor allem durch einen konsequenten Ausbau des Vertriebs im In- und Ausland sowie des eigenen Entwicklungsteams. Zudem legte das Unternehmen seinen Fokus auf Problemlösungsführerschaft. „Wir wollen mit unserer Innovationskraft und Servicekompetenz unsere Kunden begeistern und mit ihnen auch die herausforderndsten Projekte verwirklichen“, sagt Geschäftsführer Dr. Heinrich Strunz.


Dieses Wertestreben spiegelt sich in dem 2017 auf den Markt gebrachten, selbstentwickelten CI-System Lichtband Benergysave, einem passivhauszertifizierten Lichtband. Neben den Glaselementen FEenergysave & FEenergysave+ und der Glasarchitektur PR 60energysave ist dies das vierte passivhauszertifizierte Tageslichtelement im Portfolio. Im Bereich Glasarchitektur verwirklichte der Zulieferer mit seiner Tochterfirma Mirotec, dem Stahl- und Metallbauexperten, auch 2017 Dach- und Fassadenlösungen im Großformat. Rund 40 Prozent Umsatz konnte dieser Bereich im vergangenen Jahr zulegen. Mirotec steigerte seinen Gesamtumsatz gar um 70 Prozent auf knapp 8 Millionen Euro.

Wachstumskurs

Das Wachstum geht mit Millioneninvestitionen einher. Im Herbst ging eine neue, 2.000 Quadratmeter große Rohstofflagerhalle für Composites in Rehau in Betrieb sowie eine neue Nachverbrennungsanlage im Schifferstädter Werk. Durch eine weitere, 1.600 Quadratmeter große Produktionshalle in Wettringen wurden auch bei Mirotec weitere Kapazitäten für Wachstum geschaffen. Am Heimatstandort in Rehau wurde ein Verwaltungsgebäude sowie ein Teilbereich des Parkplatzes und seine Zufahrt komplett saniert. Zum Januar 2018 wurde zudem die roda-Gruppe übernommen.



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