Hochkarätige Experten engagieren sich im Berufsschulunterricht

In der David-Roentgen-Schule Neuwied (DRS) findet im gewerblich-technischen Bereich ergänzend zum Regelunterricht ein besonderes Lernen statt: Im Rahmen der zukunftsorientierten Methode "Expertengespräch" wird im Berufsschulunterricht externe Fachkompetenz mit eingebunden. Eine hoch qualifizierte Person aus einem Unternehmen oder Verband ist in Zusammenarbeit mit dem Lehrer unter dessen Leitung zur Vermittlung von Qualifikationen engagiert. Der Referent präsentiert innerhalb der Lerngemeinschaft Fachinhalte zu einem in gemeinsamer Abstimmung mit dem Pädagogen im Kontext des Lehr- und Arbeitsplanes festgelegten Thema, das in einem konkreten Arbeitsauftrag für die Schüler aufbereitet ist.

Die Schüler beim "Expertengespräch", hier mit Michael Höhler (mitte)
Die Schüler beim "Expertengespräch", hier mit Michael Höhler (mitte)


Der Dialog zwischen dem Experten, den Schülern und dem Lehrer leistet insbesondere einen Beitrag zum sicheren und korrekten Gebrauch der Fachsprache. Darauf weist Michael Höhler, Fachgruppenleiter Metallbau an der David-Roentgen-Schule und Begründer der Reihe "Expertengespräche an der DRS" besonders hin.

 
Übergeordnet kann über das Auftreten eines Praxisvertreters im Unterricht und die erfahrungsgemäß bereitwillige Annahme der modernen Unterrichtsmethode "Expertengespräch" durch die Schüler auch einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses im Metallbau gesehen werden.

Das nächste "Expertengespräch" ist für den 5. November 2012 geplant. Dabei soll es in Zusammenarbeit mit der Firma Dorma um Möglichkeiten der Türschließtechnik gehen.

Weitere Informationen zur Unterrichtsmethode "Expertengespräch" und zum unlängst stattgefundenen Expertengespräch "Treppen- und Geländerkonstruktionen aus Stahl und Glas" lesen Sie in der Dezemberausgabe des Fachmagazins metallbau und im Internet unter www.drsneuwied.de