Wuppermann verzinkt in Ungarn

Wuppermann verarbeitet Flachprodukte im ungarischen Hafen Győr-Gönyű. Mit einer Investition von über 110 Millionen Euro hat das Stahlunternehmen auf dem 100.000 m² großen Grundstück seit Mai 2015 vier Produktions- und Logistikhallen mit einer Gesamtfläche von etwa 33.000 m² gebaut. Herzstück ist eine kombinierte Beiz- und Feuerverzinkungsanlage mit einer Verarbeitungskapazität von 500.000 Tonnen Stahl im Jahr. Der Standort beschäftigt über 200 Mitarbeiter.

Das Areal von Wuppermann im ungarischen Hafen Győr-Gönyű.
Das Areal von Wuppermann im ungarischen Hafen Győr-Gönyű.

"Mit Wuppermann Hungary festigen wir zum einen unser Kerngeschäft – die Verarbeitung von warmgewalztem Bandstahl – und zum anderen bietet der Standort in Osteuropa die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen beziehungsweise bestehende Geschäftsbeziehungen in dieser Region besser zu bedienen“, erklärte Dr. C. L. Theodor Wuppermann, Sprecher des Vorstands.  Unterstützung erhält die Gruppe in Ungarn durch zwei Partnerschaften. Kurz nach der Grundsteinlegung im Mai 2015 trat Welser, Hersteller von Spezialprofilen und Baugruppen aus Stahl und Nichteisenmetallen, an die Seite von Wuppermann Hungary. Die Verträge zwischen den beiden Unternehmen sehen zum einen eine Beteiligung der Welser Profile Beteiligungs GmbH von 25,1 Prozent vor und zum anderen eine umfangreiche Abnahme an gebeiztem und verzinktem Spaltband durch Welser Profile Austria. Anfang 2016 folgte die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD – European Bank for Reconstruction and Development), aus London, als Gesellschafter mit einer Beteiligung nach ungarischem Recht mit 20 Prozent.red, 5.11. 2017

Wuppermann Ungarn