ift-Workshop "Geneigtes Glas ist anders" 2010

Die Energieeffizienz eines Gebäudes wird maßgeblich durch Glas, Fenster und Fassade bestimmt. Wichtige bauphysikalische Kenngrößen, welche mit über die Energieeffizienz eines Gebäudes entscheiden, sind der Wärmedurchgangskoeffizient U von Fenster und Fassade und der Gesamtenergiedurchlassgrad g der Verglasung, der über die solaren Gewinne und einen ausreichenden Sonnenschutz entscheidet − vielfach nicht bekannt und beachtet.

In der Praxis sind diese Kenngrößen von der Neigung des jeweiligen Bauteils abhängig, da sich dadurch die bauphysikalischen Randbedingungen verändern. Nicht immer ist das Verständnis zwischen Anbieter und Kunde gegeben, welcher U-Wert gemeint ist − der für den senkrechten oder den geneigten Fall.

Das umfangreiche Normenwerk für Glas, Fenster und Fassade enthält Vorgaben, wie der U-Wert und den g-Wert für eine geneigte Einbausituation zu ermitteln sind. Wie ermittelt und berechnet der Hersteller die Werte geneigter Verglasungen und welche Werte sind im Rahmen der CE-Kennzeichnung, der Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie nationalen Regelwerken und Ausschreibungen anzugeben? Besteht eine Hinweispflicht, wenn sich der U-Wert bei einer geneigten Verglasung verändert?

Die Workshopteilnehmer erhalten Unterlagen mit Berechnungsbeispielen, dem Berechnungsverfahren nach EN 673 sowie Tabellen zur U-Wert-Ermittlung für Dreifachisolierglas für unterschiedliche Neigungen. Kleinere Rechentools werden im ift Workshop kostenlos zur Verfügung gestellt.

Zur Anmeldung und Programminfo: www.ift-rosenheim.de

Zielgruppe:
Hersteller von Glas, Fenstern und Fassaden, Fachplaner, Bauphysiker, Architekten, Wohnungsbaugesellschaften

Leitung des ift Workshops
Dipl.-Phys. Michael Rossa, ift Rosenheim
 
Zeitraum: 08.12. bis 08.12.2010

Ort: Rosenheim

Adresse:
ift Rosenheim
Theodor-Gietlstr. 7-9
83026 Rosenheim

Gebühr: € 349.00 zzgl. MwSt.

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