dormakaba forciert Barrierefreiheit

Initiative #moveforward gestartet

Barrierefreies Bauen hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Tobias Röll, selbst Rollstuhlfahrer, wird künftig dieses Thema mit der Kampagne #moveforward verkörpern. Seit dem Jahr 2006 ist er bei dormakaba beschäftigt, seit 2010 im Marketing.

Tobias Röll hatte mit 19 Jahren einen Autounfall, der sein Leben verändert hat. Querschnittsgelähmt ist der Vater zweier Kinder seither auf einen Rollstuhl angewiesen, Barrieren sind ein Lebensthema geworden.

Mit seinem Handicap ist er 2006 als Industriekaufmann bei dormakaba eingestiegen, künftig wird er im Bereich Marketing Entrance Systems als Influencer unter dem Schlagwort #moveforward alle Baubeteiligten noch stärker für das Thema Barrierefreiheit sensibilisieren. Interessierte können Röll über Facebook und Instagram unter #moveforward  erreichen.

Der 33-Jährige über sich: „Ich bin nicht behindert. Meine Umwelt macht mich zum Behinderten. Ich möchte auf Barrieren im öffentlichen sowie privaten Raum hinweisen. Wir wollen die Aufmerksamkeit auf Menschen mit Handicap richten, Benachteiligung wollen wir nicht akzeptieren.“

Im Gespräch beispielsweise mit kommunalen Behindertenbeauftragten möchte Röll das Bewusstsein für die Herausforderungen wecken, die Menschen mit Einschränkungen Tag für Tag meistern müssen. Wie kann es gelingen, die Lebensqualität öffentlich zugänglicher Gebäude und Arbeitsstätten baulich und technisch so zu verbessern, dass jedem ein selbständiges Leben möglich ist. Im privaten Wohnbau werden ihm seine Erfahrungen als Bauherr eines Einfamilienhauses hilfreich sein.

dormakaba stellt die Initiative #moveforward auf der BAU 2019 vor, mit einem Parcours für Menschen mit Handicap zeigt der Hersteller barrierefreier Produkte bauliche Möglichkeiten zugunsten der Selbständigkeit behinderter Menschen.⇥ma◊

https://moveforward.dormakaba.com

Geschäftsergebnisse dormakaba 2017/18
„Angesichts des Integrationsfortschrittes sind die Resultate des Geschäftsjahres 2017/18 solide, liegen aber unter unseren Erwartungen. Wir haben gute Fortschritte in der Transformation von einem internationalen Nischenplayer hin zu einem globalen Vollsortimentsanbieter erzielt“, so Riet Cadonau, CEO dormakaba. Das Geschäftsjahr 2017/18 wird mit einem Gewinn von CHF 238.7 Mio. gegenüber CHF 224.6 Mio. im Vorjahr abgeschlossen. Diese Steigerung um 6.3% ist insbesondere zurückzuführen auf den Ergebnisbeitrag aus den Akquisitionen der beiden zurückliegenden Geschäftsjahre. Auf dieser verbesserten Ergebnisbasis schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vor, die Dividende je Namensaktie für das Geschäftsjahr 2017/18 gegenüber dem Vorjahr um CHF 1.00 zu erhöhen und eine Ausschüttung vollständig aus Kapitalreserven in Höhe von CHF 15.00 je Namensaktie vorzunehmen. dormakaba weist per 30. Juni 2018 eine Bilanzsumme von CHF 1‘982.3 Mio. (30. Juni 2017: CHF 1‘909.0 Mio.) und eine Nettoverschuldung von CHF 701.2 Mio. (30. Juni 2017: CHF 627.6 Mio.) aus. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen bedingt durch im Berichtsjahr getätigte Akquisitionen. Per Bilanzstichtag 30. Juni 2018 lag das Eigenkapital bei CHF 187.0 Mio. (Vorjahr CHF 183.1 Mio.). Die Integration wurde in den meisten Ländern wie geplant weitgehend abgeschlossen. In Deutschland und den USA jedoch belastete der Integrationsprozess das Geschäft und die Ergebnisse stärker als erwartet. Während die Verlagerung der Produktion von Standard-Türschließern von Deutschland nach Singapur und China wie geplant abgeschlossen wurde, wird ein Teil der Effizienzsteigerungen in Deutschland nur verzögert erreicht werden. Dies hauptsächlich aufgrund der mit den Sozialpartnern vereinbarten sozialverträglichen Maßnahmen beim Personalabbau. Insgesamt rechnet dormakaba damit, dass die vom Zusammenschluss getriebenen Synergien ihre volle Wirkung erst im Geschäftsjahr 2019/20 entfalten werden. Für das Geschäftsjahr 2018/19 will dormakaba seine Investitionen in Informationstechnologie deutlich erhöhen. Zudem will das Unternehmen zur Stärkung der Innovationskraft unverändert rund 4-5 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren.
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