Metallhandwerk NRW entwickelt sich stabil

Die wirtschaftliche Entwicklung im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk ist gegenüber dem ersten Quartal nahezu unverändert. Darüber informiert der Fachverband Metall NW in einer Pressemitteilung. So schätzen mehr als die Hälfte der Metallbauer ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als gut oder besser ein. Unverändert können die Unternehmen des Metallhandwerks auf einen durchschnittlichen Auftragsbestand von gut 10 Wochen blicken. Dabei ist der Optimismus im Metallbauerhandwerk signifikant höher, als im Maschinen- und Anlagenbau.
Angesichts der insgesamt optimistischen Einschätzung ist es nicht verwunderlich, dass noch nahezu die Hälfte der Betrieb Investitionen im aktuellen Jahr planen. Im Mittelpunkt stehen zumeist Ersatzinvestitionen in technische Anlagen, neue Verwaltungsgebäude und neue Qualifizierungen des Unternehmens.
Erste Anzeichen einer sich allmählich verändernden Konjunktur zeichnen sich im Bereich der Einschätzung der erzielbaren Preise ab. Lediglich die Hälfte der Unternehmen hält die Preise für befriedigend oder besser. Analog hierzu sehen fast 55 % der Metallbauer die Preisentwicklung auf den Absatzmärkten für eine der zentralen Herausforderungen des zweiten Halbjahres 2015. Übertroffen werden diese Werte lediglich von dem sich immer weiter verschärfenden Wettbewerb um Fachkräfte. Deren Mangel sehen fast 58 % der Metallbauer als zentrale Herausforderung an.


„Trotz der stabilen wirtschaftlichen Lage im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk kann man nicht von rosigen Zeiten sprechen. Aktuell sind die Auslastungen gut, der zunehmende Preiswettbewerb, die steigenden Vorleistungskosten und nicht zuletzt der sich manifestierende Fachkräftemangel trüben die vordergründig überaus positiven Nachrichten. Darüber hinaus müssen die metallhandwerklichen Unternehmen mit einer sich weiter verschärfenden Regelungswut der Gesetzes- und Normengeber auseinandersetzen, die immer weniger Zeit für das Kerngeschäft lässt,“ kommentiert Stephan Lohmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Metall NW die Ergebnisse.red

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