Wicona gewinnt Aluminium-Wettbewerb für Renovierung

Nachdem Nething Generalplaner (ngp) aus Neu-Ulm vor wenigen Wochen bereits den ersten Preis beim nationalen Wettbewerb gewonnen hatte, gab es für das mit WICONA in Augsburg realisierte Wohnbauprojekt „LoftLiving Ackermannfabrik“ jetzt die ganz große Ehrung: den „European Aluminium in Renovation Award 2009“.
Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Isabelle Durant, und der Vorsitzende der international besetzten Jury, der niederländische Architekt Professor Jan Brouwer, nahmen die Preisverleihung im Foyer des EU-Parlamentsgebäudes in Brüssel vor. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb nach 2007 zum zweiten Mal, Initiatoren sind die „European Aluminium Association (EAA)“ und das „Aluminium For Future Generations (AFFG)“ – Programm in Zusammenarbeit mit Aluminium-Verbänden in 15 europäischen Staaten, die jeweils nationale Wettbewerbe durchführten. 130 Projekte wurden eingereicht, 31 kamen als nationale Preisträger in die Endauswahl, neun davon im Wohn- und 22 im Nichtwohnbau.

Platz 1 im Bereich Wohnbau erreichte wie schon in der deutschen Ausscheidung das Objekt „LoftLiving Ackermannfabrik“ in Augsburg. Die ehemalige Textilfabrik in der Fuggerstadt wurde nach Entwürfen des WICONA Planungspartners ngp zu attraktiven Wohneinheiten umgestaltet. Für den Einbau der Aluminium-Fenster und –Türanlagen zeichnete das Metallbau-Unternehmen Glock aus Donauwörth verantwortlich. 
 
Die Auszeichnung im Bereich Nicht-Wohnbau ging an das Mailänder Büro Gregotti Associati International Architects für die Neugestaltung der dortigen Zentrale des Corriere della Sera. Zu den wichtigsten Kriterien bei der Beurteilung der eingereichten Objekte gehörten neben der speziellen Verwendung von Aluminium vor allem eine möglichst hohe Energie-Effizienz und Nachhaltigkeit.
 
Die Jury, in der weitere international renommierte Architekten und Aluminium-Experten urteilten, zeigte sich beim Objekt „LoftLiving Ackermannfabrik“ beeindruckt vom sorgfältigen Einsatz des Materials Aluminium mit gelungenen Designdetails, der die interessante architektonische Qualität des Gebäudes berücksichtigt: „Die neuen Fenster und Türen aus Aluminium verleihen dem Textilfabrik-Gebäude ein modernes Erscheinungsbild bei gleichzeitiger Einhaltung der Denkmalschutzvorgaben. Was schon in der früheren industriellen Nutzung sehr wichtig war, wird beibehalten: reichlich Tageslicht strömt durch die hohen Fenster ins Gebäude. Die speziellen Profil-Konstruktionen ermöglichen effektiven Wärmeschutz, der schon jetzt zukünftigen Anforderungen entspricht. Das spezielle Oberflächenfinish der Profile erinnert in gelungener Art und Weise an die früheren Stahl-Fenster im Gebäude“, heißt es in der Begründung.

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