Foppe

Wärmebox für chemische Baustoffe

Temperaturkritische Baustoffe sind vorwiegend PU-Schäume, Silikone, Kleber oder Dichtstoffe. Allen gemeinsam ist, dass sie in der Regel nicht kälter als 5-10° Celsius gelagert werden dürfen. Für die Verarbeitung ist häufig eine Temperatur vorgegeben, anderenfalls garantiert der Hersteller nicht die zugesagten technischen Eigenschaften. Kritisch sind die Wintermonate.  Beim Einsatz auf der Baustelle, sind die empfohlenen Verarbeitungstemperaturen zu beachten, die letztendlich final die technisch zugesagten Eigenschaften sichern. Ein Temperaturbereich zwischen 20° und 40° Celsius ist für die meisten Silikone, PU-Schäume und sonstigen chemischen Baustoffe von den Herstellern vorgegeben. Im Winter sind diese Vorgaben weder mit einer Filzdecke noch einem „Zwischenlagern“ in der Brusttasche systemsicher umsetzbar. Mit seiner eigens entwickelten Wärmebox stellt Foppe den Verarbeitern eine robuste und einfache Lösung zur Temperierung von chemischen Baustoffen zur Verfügung. Die Box ist komplett aus verzinktem Stahlblech gefertigt. Doppelwandig, mit innenliegender Wärmedämmung ausgeführt, schützt sie vor niedrigen Außentemperaturen, zugleich verhindert sie ein schnelles Auskühlen der Baustoffe. Integrierte elektrische Heizwendeln sowie eine Temperatursteuerung halten die Box auf einer vorgegebenen Temperatur. Die vorgeschriebene Minimaltemperatur wird so niemals unterschritten, die eingestellten Baustoffe haben bei Entnahme die erforderliche Verarbeitungstemperatur. Geliefert wird die Wärmebox mit einem festen Anschlusskabel, über das sie direkt an 230 Volt Wechselstrom angeschlossen werden kann.
Für die Erwärmung während des Transports im Montagefahrzeug sind beim Hersteller ebenso Kfz-Wechselrichter / Spannungswandler von 12 Volt auf 230 Volt erhältlich.

www.foppe.de

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