Ärger mit der DIN EN 1090

Ebenso heiß wie die Schmiedefeuer auf der 10. Biennale der Schmiede brannten, wurde in Kolbermoor über die DIN EN 1090 diskutiert. Im Resümee fühlen sich viele Schmiede und Metallgestalter von ihrem Bundesverband Metall im Stich gelassen und fordern, dass er die Interessen seiner Mitgliedern besser vertritt sowie transparente verständliche Informationen und Hilfestellungen dazu gibt, wie Kleinstbetriebe die neue Norm umsetzen können. Der Diskussion zufolge hat das gesetzliche Regelwerk nicht nur seine Tücken, sondern auch eklatante Lücken.

Bei einer Diskussionsrunde während der Schmiedetage haben sich der niederländische Schweißingenieur und Meisterschmied Cornelis Pronk, Präsident des Internationalen Fachverbands Gestaltender Schmiede e. V., und Schlossermeister Günter Dolezel, vereidigter Sachverständiger für das Metallbauerhandwerk, Fragen zur DIN EN 1090 gestellt.  Es ging um die Auswirkungen dieser Norm auf die Vertragsgestaltung, die Haftung und die Dokumentationspflicht. Die beiden Branchenexperten prangerten das gänzliche Fehlen von Verordnungen und Fachliteratur an, die die rechtssichere Anwendung der Norm in der Praxis...

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