Glas mit Edelmetallbeschichtung für Sonnenschutz

Je gläserner die Architektur, desto wichtiger wird das Thema des Sommerlichen Wärmeschutzes. Ein außenliegender Sonnenschutz  ist eine häufig gewählte Lösung, um die Infrarotstrahlen der Sonne abzuwehren und einer unerwünscht hohen Raumerhitzung vorzubeugen.  Nachteilig wirkt sich allerdings aus, dass jede Beschattungsmaßnahme die Transparenz und den Lichteinfall großzügiger Verglasungen deutlich verringert.
Der Architekt Oliver Ingenhoven  macht mit seinem Neubau im Neusser Stadthafen deutlich, dass transparente Architektur – auch unter Berücksichtigung des Sommerlichen Wärmeschutzes- durchaus auf Sonnenschutzvorrichtungen verzichten kann. Das Energiekonzept für dieses Gebäude, für das hochleistungsfähige Sonnenschutzgläser mit einer effizienten Edelmetallbeschichtung eine bedeutende Rolle spielen, kann überzeugen. Auf die Verarbeitung dieser Spezialscheiben macht Flachglas Markenkreis in dieser Pressemitteilung aufmerksam.


Mit dem Kopfgebäude „Neusser Waterfront“ setzt Ingenhoven im Hafenbecken 1 ein neues markantes Zeichen. Der an das Steuerhaus eines Schubschiffes erinnernde Bau beherbergt auf 2500m2 in fünf Etagen exklusive Büro- und Praxisräume. Großformatige und in Teilbereichen geschossübergreifende Glasfassaden aus Sonnenschutz-Isolierglas verleihen dem Neubau sein nahezu schwebendes Aussehen.
Die Möglichkeit eines außenliegenden Sonnenschutzes schien dem Architekturbüro aufgrund der kühnen Gebäudeskulptur mit unterschiedlichen, teilweise dreieckigen und trapezförmigen Scheibengeometrien schon in der Planungsphase nicht praktikabel. Zudem sollte die Leichtigkeit und großzügige Transparenz des Gebäudes erhalten bleiben.

Bauphysikalische Berechnungen forderten für das Glas eine Gesamtenergiedurchlässigkeit kleiner 20%. INFRASTOP® Brillant 30/17 überzeugte, denn dieses Glas weist mit seiner besonderen Edelmetallbeschichtung auf Position 2 einen g-Wert von nur 18%, bei einer Lichtdurchlässigkeit von 30% auf. Es verringert so effizient den Wärmeeintrag im Sommer, lässt aber noch ausreichend sichtbares Sonnenlicht in den Raum und erhält gleichzeitig einen ungestörten Ausblick. Dank des Glases herrscht in dem Gebäude ein angenehmes Raumklima und es konnte ganz auf eine Klimaanlage verzichtet werden. Im Winter bietet es mit einem Ug-Wert von 1,1 W/m2K im Zweifach-Aufbau zudem eine gute Wärmedämmung.