Die Welt des Bauens …

... trifft sich ab 14. Januar 2019 eine Woche lang in München. Da tut es nichts zur Sache, dass lange Zeit schon die Bauhöhe von den rund 100 Meter hohen Türmen der Frauenkirche begrenzt wird. Der moderne Turmbau von Babylon soll anderswo stattfinden, Wohnungsmangel oder Probleme mit Mietpreisen haben wir in München ganz offenbar nicht. Egal, die Weltleitmesse hat in der bayerischen Landeshauptstadt ihren festen Sitz.

Die HighLight-Towers – strittige 126 Meter hoch – markieren wie eine Art Eingangstor die nördliche Zufahrt zur Metropole. Die futuristischen Glastürme verbunden durch drei Stahl-Glas-Brücken nach einem Entwurf von Architekt Helmut Jahn sind eine statisch ausgeklügelte Landmarke von internationalem Renommee. Zum ICM sei Ihnen die Route über die A9 Schwabing-Freimann empfohlen.


Weitere beeindruckende Architektur rund um München wird in der „Langen Nacht der Architektur“ am Freitag (19. Januar 2019) der Messewoche gezeigt. Bei Besichtigung der Gebäude sind auch beachtliche Leistungen der ausführenden Fachbetriebe zu sehen. Sie realisieren die Entwürfe nicht selten mit brillantem technischem Erfindergeist, natürlich normkonform.

Angesichts der über 2.100 Aussteller möchten wir mit unserem MesseSpezial der Branche des Metallbaus etwas Orientierung geben. Einen zweiten Teil mit vielen Messeneuheiten finden Sie in der Ausgabe vom Januar.

Unabhängig mit Statikbüro

Statik ist auch ein Schlüsselwort im Artikel über den Hallenbau. Stahlbauer Egon Haist betreibt ein Unternehmen mit Statikbüro, das für Aufträge zum Bau schlüsselfertiger Hallen den statischen Nachweis erstellt. In diesen Fällen arbeitet er mit Walzprofilen der Stahlgüte S355. Die Kalkulation spricht dafür, der geringere Materialverbrauch schlägt sich deutlich im Preis nieder. Führt er jedoch Ausschreibungen von Architekten und Planern aus, soll er meist S235 verwenden. Der Metallbaumeister fragt sich, weshalb Planer nicht öfters S355 für den Bau von Hallen vorgeben? Der Schweizer Stahlbauexperte Bernhard von Mühlenen von der Senn AG wüsste schon eine Lösung: Er plädiert dafür, die Stahlsorte S235 gänzlich vom Markt zu nehmen.


Die Redaktion freut sich, die Branche auch 2019 durch
diese spannende Zeit begleiten zu können.


Stefanie Manger
Chefredakteurin

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