Lieber Kabel statt Akku

Österreicher bevorzugen Kabelgeräte

Eine Marktanalyse von Branchenradar zeigt, in Österreich wuchs der Herstellerumsatz mit gewerblich genutzten Elektrohandwerkzeugen auch im Jahr 2018. Anders als bei den Heimwerkern setzt das Handwerk weiterhin auf netzbetriebene Erzeugnisse. Gestützt auf eine prosperierende Baukonjunktur wuchs der Markt für gewerbliche Elektrohandwerkzeuge im vergangenen Jahr robust um 5,6 Prozent gegenüber Vorjahr. Insgesamt setzten die Hersteller knapp 95,3 Millionen Euro um. Mehr als siebzig Prozent davon entfielen auf netzbetriebene Produkte. Bei den Profis gewannen wie bereits die Jahre davor leistungsstarke Maschinen weiter an Bedeutung, trotz vermeintlich störendem Kabel. Denn während 2018 im Vergleich zum Vorjahr die Erlöse mit Akku-Geräten bei 25,8 Millionen Euro stagnierten, verbuchten netzbetriebene Erzeugnisse ein Umsatzplus von 7,8 Prozent.


Die Dominanz der kabelgebundenen Werkzeuge zog sich durch alle Produktgruppen. Selbst bei Bohrern und Schraubern standen absatzseitig 103.000 netzbetriebene Produkte 79.700 Akku-Geräten gegenüber.


 

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