Fensterbau
Maximale Vorfertigung, effiziente MontageDas „Jonglieren“ mit DIN-Normen und dem GEG erschwert das Leben der Fensterbauer. Die Bauelemente werden schwerer und die Baulogistik aufwändiger. Ein hoher Vorfertigungsgrad erleichtert die Montage. Über diesen „Balanceakt“ sprach metallbau mit dem Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Alfred Bohn, dem Leiter Projektmanagement der al bohn Objekt Gesellschaft für Fenster und Türen sowie mit dem Geschäftsführer von Grebenauer Metallbau Schreiner.
Maximale Vorfertigung bedeutet, dass die Fenster so gut wie fertig auf die Baustelle geliefert werden. Die Gläser können nicht in jedem Fall vorab eingebaut werden. Sven Schreiner erklärt: „Es kommt auf die Auftragsstruktur an, ob in der Produktion verglast wird. Elementfassaden können zum Beispiel bis auf die finale Abdichtung vorgefertigt werden.“ Das Element wird dann auf der Baustelle per Kran an der Unterkonstruktion des Baukörpers befestigt. Der Geschäftsführer der Firma Grebenauer Metallbau Schreiner stellt fest: „In diesem Fall kann man von einem Vorfertigungsgrad von 99 % sprechen.“
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