Konjunktur Metalltechnik (AT)
03.06.2026 |Die Branche der Schlosser/Metalltechnik blieb im Jahr 2025 laut KMU Forschung Austria weiter unter Druck. Nach einer Umfrage unter ca. 110 Betrieben ergab sich für die Umsatzentwicklung ein Minus von 2,2 %; preisbereinigt um minus 4,1%. Im Jahr 2024 wurde der Rückgang auf nominell 5,9% beziffert, real mit minus 8,7%. Die Investitionen sind rückläufig: Wurde 2024 pro Mitarbeiter noch 4.300 Euro investiert, sind es 2025 nur 3.300 Euro pro Beschäftigten. Von Personalabbau sieht das Gros der Branche ab, bis Juni 2026 wollten lediglich 5% der Betriebe Personal verringern. Insgesamt ergibt für das 2. Quartal 2026 eine geplante Erhöhung von 1,6% nach 1,2% im Vergleichsquartal des Vorjahres.
Auftragsbestand ist im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 0,9 % gestiegen ist und die Auftragserwartungen für das 2. Quartal 2026 mit einem Saldo von -9 %-Punkten weniger pessimistisch ausfallen als im Vorjahr mit -16 %-Punkten.
Geringfügige Verbesserungen zeigen sich auch bei der Auslastung: 56% der Betriebe hätten im 1.Quartal 2026 zusätzliche Aufträge ausführen können, im 1. Quartal 2025 waren es noch 66%.
Die größten Herausforderungen 2026 sind Arbeitskosten für 54 % der Betriebe, Steuern und Abgaben für 52 %, Bürokratie und Verwaltung für 51 %, Preiskonkurrenz für 51 % sowie Preissteigerungen bei Rohstoffen und Materialien für 49 %.
Preisbereinigte Umsatzentwicklung bzw. reale Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts: Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent.
BN: KMU Forschung Austria
