Marktzahlen

Österreich - schwacher Wohnbau

Keine Erholung im Wohn- und Nichtwohnbau

Laut einer aktuellen Studie (Mai 2026) des österreichischen Marktforschungsinstituts Branchenradar kann für das Jahr 2025 keine Verbesserung festgestellt werden: Bei den Baubewilligungen von neuen Gebäuden sinkt der Wohnbau total von 34.055 Wohneinheiten 2024 auf 31.717 Einheiten 2025; das entspricht -6,9 %. Besonders stark wirkt der Rückgang im Mehrfamilienhausbau: 24.759 Einheiten 2024 fallen auf 21.658 Einheiten 2025. Ein- und Zweifamilienhäuser stabilisieren sich dagegen leicht von 9.296 auf 10.059 Einheiten. Auch bei den Baubeginnen bleibt der Markt schwach: Der Wohnbau total geht von 42.970 Einheiten 2024 auf 41.710 Einheiten 2025 zurück (-2,9 %). Während EZFH um 2,0 % zulegen, verliert MFH 4,8 %.

Der Nichtwohnbau zeigt 2025 ebenfalls keine Erholung. Die Zahl der begonnenen NWB-Gebäude sinkt von 551 im Jahr 2024 auf 492 im Jahr 2025, also um -10,7 %. Bei den Genehmigungen fällt der NWB von 1.943 auf 1.772 Gebäude. Die Baukonjunktur insgesamt ist verhalten: Bauleistung -1,3 %, Auftragseingang -3,1 %; der Auftragsbestand steigt jedoch um 8,3 %, was auf verzögerte Projektabwicklung und selektive Stabilisierung hinweist.

Die Baubeginne 2025 im Vergleich zu 2024.
Quelle: Branchenradar

Die Baubeginne 2025 im Vergleich zu 2024.
Quelle: Branchenradar

Die Baugenehmigungen von 2025 im Vergleich zu 2024.
Quelle: Branchenradar

Die Baugenehmigungen von 2025 im Vergleich zu 2024.
Quelle: Branchenradar

Quelle: Branchenradar

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