Statement

Foppe Metallbaumodule

Klaus Middendorp, Vertriebsleitung

Foppe Metallbaumodule ist einer von drei Vertriebsbereichen des Zulieferers von Metall- und Fensterbaubetrieben. Das Unternehmen aus Lengerich bietet mit den weiteren Geschäftsbereichen Systeme und Zubehör alles rund um den Bedarf der ausführenden Branchebetriebe.

Die Verzögerungen beim Wohnungsbau haben die Handwerks- und Montagebetriebe hart getroffen. Für den Zulieferer und Metallbau-Spezialisten Foppe waren die schwankenden Materialeinkaufspreise, die nicht kalkulierbaren Energiekosten und steigenden Löhne eine besondere Herausforderung. Sie erschwerten es dem Unternehmen aus dem Emsland, marktgerechte Preise zu ermitteln. Dennoch zieht Klaus Middendorp eine positive Bilanz: „Durch das langjährige Branchen-Know-how und das flexible Produkt- und Service-Angebot konnte Foppe auch in 2023 weiter auf Erfolgskurs bleiben. Zudem konnten wir trotz des Fachkräftemangels neue Mitarbeiter gewinnen, auch dank des vermehrten Engagements in sozialen Medien.

Zuwachs im Sanierungssegment

Aufgrund der Rückläufigkeit gerade im Bereich Wohnungsbau waren und sind einige unserer Kunden gezwungen, sich auf andere Bereiche zu konzentrieren. Das tun sie unter anderem im Sanierungsbereich. Da können wir sie mit unseren individuellen Fertigungsmöglichkeiten gut unterstützen. Denn gerade bei Sanierungsprojekten haben wir es häufig mit individuellen Anforderungen zu tun, etwa wenn es darum geht, neue Öffnungselemente in Bestandsfassaden zu integrieren. Dafür braucht es passgenaue Sonderlösungen und intensive Beratung aller Beteiligten — und genau hier setzen wir bei Foppe einen besonderen Schwerpunkt.

Was unsere Standard-Produkte angeht, so waren im vergangenen Jahr besonders unsere Brandschutztüren für den Außenbereich (Ei230/Ei2.60) gefragt, Pfostenriegelkonstruktionen, zum Teil mit Sonderprofilen, sowohl für die vertikale Fassade als auch für Sheddächer und andere Lichtdachkonstruktionen, NRWG-Bauelemente als Bestandteil der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) sowie automatisch betriebene Türen inklusive Zugangskontrollen und anderen elektronischen Bauteilen.

Für den Bereich Einbruchschutz gab es einen erhöhten Bedarf an Einbruchschutzsystemen, nicht nur in RC2 und RC3, sondern vermehrt auch RC4.

Energiekosten reduziert

Insgesamt erwies sich der Anstieg der Energiepreise durchaus als Belastung. Foppe hat reagiert, indem es eine großflächige Photovoltaik-Anlage und eine alternative Heizungsanlage zu Öl und Gas installiert hat. Auf Grund der langen Lieferzeiten konnten diese Anlagen allerdings erst teilweise im 4. Quartal in Betrieb genommen werden.

Wir haben festgestellt, dass sich unsere Kunden im Handwerk und in der Metallbaubranche durch eine große Flexibilität auszeichnen. Der daraus resultierende Wille zu Veränderung und Innovationen wie auch der große Einfallsreichtum in Verbindung mit der Einhaltung der Normen ist die Basis für eine zukunftsorientierte und erfolgreiche Zusammenarbeit.

2024 wird ein Jahr voller Herausforderungen werden, die wir – angesichts unserer großen Vielfalt an Produkten und Profilsystemen und dem umfassenden Know-how unserer Mitarbeiter – mit Optimismus annehmen werden.“

www.foppe.de

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