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Neues Akotherm Fenstersystem

Filigrane Fensterbänder mit AT 575

Viel Glas, wenig Rahmen. Viel Licht und eine großzügige Gestaltung der Gebäudehülle lassen Natur und Innenbereich scheinbar miteinander verschmelzen. Für diese planerischen und architektonischen Anforderungen entwickelte Akotherm das System AT 575 in filigraner 50-mm-Ansichtsbreite.

Zum filigranen Rahmen gehören großformatige Scheiben. Bezeichnungen wie Industriedesign, Panoramafenster oder auch Stahloptik stehen für das System AT 575. Damit das System die enormen Glaslasten statisch trägt, hat Akotherm eine neue Verbindertechnik entwickelt, mit der sich das Fenstersystem zur Aufnahme von bis zu 300 kg schweren Glasflächen eignet.

Das System wurde für die Architektur entwickelt, die zunehmend schlanke Profilansichten umsetzt. Dabei liegt das Hauptaugenmerk der Planer auf einem größtmöglichen Anteil der Glasfläche, um damit größtmögliche Transparenz des Gebäudes zu erzeugen. Das System stellt eine Ergänzung zu den bestehenden Systemen von Akotherm dar und kann auch mit diesen kombiniert werden.

Technische Werte

Aufgrund der Flächenanteile Glas zu Rahmen lassen sich sehr gute Schallschutzwerte erreichen: In einer Reihe von Prüfungen in Normgröße wurden Werte bis 48 dB festgestellt.

„In punkto Einbruchhemmung wurde das System von Beginn an mit hohen Ansprüchen an die Sicherheit entwickelt und z.B. die Glasleistenfamilie entsprechend konzipiert“, berichtet Produktmanager Jürgen Aschkowski. Die RC2-Prüfung wurde mit nur fünf SH-Schließstücken erfolgreich abgeschlossen, womit sich die Öffnungsvarianten Dreh, Dreh-Kipp, Kipp-vor-Dreh und Stulp umsetzen lassen.

Kompatibilität

Die Bautiefe und das Isolierkonzept von AT 575 sind dem System AT 740 SI, also dem Fenstersystem angepasst. Alle Flügelprofile aus diesem System können in diversen Öffnungsvarianten in filigraner Weise in diese Fensterfassade eingesetzt werden. Dies ist beispielsweise erforderlich, wenn große Flügelhöhen gewünscht sind und der kleine Flügel aus dem System AT 575 nicht mehr ausreichend ist. Öffnungselemente können direkt angeschlagen werden, ohne dass ein zusätzlicher Einsatzrahmen benötigt wird. So ist auch in diesem Fall die Ansichtsbreite um ein Vielfaches reduziert und die Glasfläche wird um mehr als 20 Prozent vergrößert.

Ebenso ist das komplette Türensystem AT 740 SI mittels entsprechender Adapterprofile einsetzbar. Somit kann eine „Fassadenkonstruktion mit allen Einsatzelementen“ realisiert werden, wie Aschkowski betont.

Systemoberfläche

Für die Pulverbeschichtung der Oberflächen kann aus über 250 verschiedenen Standardfarben ausgewählt werden. „Aber auch nahezu alle Farben außerhalb dieses Sortiments sind nach Abstimmung kurzfristig lieferbar“, hebt Aschkowski hervor. Zudem kann ein breites Spektrum an eloxierten Oberflächen in unterschiedlichsten Tönen und mechanisch behandelten Oberflächen innerhalb der Standardlieferzeit zur Verfügung gestellt werden. Die hochautomatisierte Profilverbundanlage ermöglicht auch im zweifarbigen Bereich höchste Flexibilität. „In den Lagerfarben können wir sofort liefern, bei speziellen Farbwünschen mit Oberflächenveredelung innerhalb von zehn Arbeitstagen“, so der Produktmanager.

Vorteile für Verarbeiter

Aus der Hybridkonstruktion resultiert einerseits die Optik, auf der anderen Seite eine komfortable Verarbeitung. Die Vorteile liegen auf der Hand! „Der hohe Vorfertigungsgrad in der Werkstatt sowie die einfache Montage auf der Baustelle entlasten in ihrer Kombination den Fensterbauer“, verspricht Aschkowski.

Neue Verbindertechnik

Die schlanken Ansichtsbreiten und damit einhergehend die

schmalen Profilkammern für die Verbinder haben Akotherm veranlasst, über eine neue innovative Verbindertechnik nachzudenken. Das Ergebnis erläutert Aschkowski: „Der Innenverbinder

wird einfach in das Profil eingedreht und hält ohne zusätzliche

Verschraubung;  im Außenbereich ist eine Verschraubung nur

nötig, wenn Füllungsgewichte bis 300 kg dies erfordern.“

Öffnungselemente können direkt angeschlagen werden, ohne dass ein zusätzlicher Einsatzrahmen benötigt wird. So ist auch in diesem Fall die Ansichtsbreite um ein Vielfaches reduziert und die Glasfläche wird um mehr als 20 Prozent vergrößert.

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