ReUse
Vom Rückbau zum zweiten LebenszyklusStahlträger, Aluminiumfenster, Türen und Fassadenelemente müssen nach dem Rückbau eines Gebäudes nicht zwangsläufig im Recycling landen. Häufig lassen sich komplette Bauteile erneut einsetzen. Das spart Rohstoffe und kann die CO2-Bilanz erheblich verbessern. Allerdings sind technische Nachweise, eine sorgfältige Demontage und eine frühzeitige Planung erforderlich. Ein neuer Praxisleitfaden aus Baden-Württemberg und das Schweizer Bauprojekt K.118 zeigen, wie sich die Wiederverwendung organisieren lässt, welche Prüfungen notwendig sind und inwiefern sich Bauabläufe verändern.
Stahl und Aluminium sind grundsätzlich gut recyclingfähig. Beim stofflichen Recycling werden Metalle jedoch eingeschmolzen und erneut verarbeitet. Die dafür erforderlichen Prozesse benötigen Energie. Bei der direkten Wiederverwendung bleibt dagegen die bereits erbrachte Fertigungsleistung weitgehend erhalten: Nach entsprechender Prüfung kann ein Stahlträger erneut als Tragwerkselement dienen, ein Aluminiumfenster wieder eingebaut werden.
In Fenster stecken nicht nur Aluminiumprofile und Glas, sondern auch die Leistungen für Profilbearbeitung, Oberflächenbehandlung, Verglasung und Montage. Bei...
