Teckentrup weist Hackerangriff zurück
"IT-Sicherheit und Kundendatenschutz sind gewährleistet" 08.09.2026 |Der Türen- und Torhersteller Teckentrup aus Verl nimmt zu aktuellen Berichten in der Presse und auf Social Media Stellung, in denen das Unternehmen fälschlicherweise zum Opfer eines russischsprachigen Hackerangriffs mit anschließender Lösegeldforderung erklärt wird. Diese Darstellungen sind unzutreffend. Es gab weder einen entsprechenden Cyberangriff auf Teckentrup, noch Lösegeldforderungen oder gar -zahlungen, formuliert der Branchenzulieferer in seiner Pressemitteilung.
In mehreren Medienberichten wird behauptet, Teckentrup sei Ziel von Cyberkriminellen geworden, die unter anderem einen KI-Assistenten für ihre Attacken genutzt hätten. Zudem wird von einer Ransomware-Attacke und Erpressungsversuchen berichtet. Teckentrup stellt ausdrücklich klar: Diese Vorwürfe sind falsch. Das Unternehmen war zu keinem Zeitpunkt von einem solchen Angriff betroffen.
Fatih Yüksel, Teamleiter IT-Infrastruktur bei Teckentrup, betont die hohen Sicherheitsstandards des Unternehmens: „Unsere IT-Infrastruktur ist durch mehrstufige Sicherheitsmaßnahmen geschützt, die kontinuierlich aktualisiert und überwacht werden. Wir setzen auf moderne Technologien, regelmäßige Penetrationstests und Schulungen unserer Mitarbeiter, um Cyberangriffe proaktiv abzuwehren. Die Behauptung, wir seien Opfer eines erfolgreichen Hackerangriffs geworden, entbehrt jeder Grundlage.“
Jens Heckenmüller, Geschäftsführer, stellt zudem klar, dass Kundendaten zu keinem Zeitpunkt gefährdet waren: „Die Sicherheit unserer Kunden hat für uns höchste Priorität. Ich kann mit aller Deutlichkeit sagen: Kundendaten waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet oder wurden abgegriffen. Unser Unternehmen handelt transparent und verantwortungsvoll – auch im Umgang mit sensiblen Daten.“
Teckentrup behält sich vor, gegen die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen rechtliche Schritte einzuleiten. Das Unternehmen wird die betroffenen Medien auffordern, die unzutreffenden Berichte zu korrigieren und eine Gegendarstellung zu veröffentlichen.
Reuters hatte am 27. August 2026 berichtet, dass auf Grundlage eigener Auswertungen von Chat-Protokollen einer Hackergruppe sechs Firmen als potenzielle Ziele ausgespäht wurden. Teckentrup sei mit einem verwundbaren Host identifiziert worden. Die Nachrichtenagentur stellte zugleich fest, dass nichts über einen tatsächlich Datenabfluss und eine Lösegelderpressung gesagt werden kann. U.a. Handelsblatt und t-online haben wohl auf Basis der englischen Agenturmeldung berichtet, dass u.a. Teckentrup tatsächlich ein Opfer von Hackern und Lösegelderpressern geworden sei. Diese Meldungen dementiert Teckentrup mit seinem Statement entschieden.
