Wettbewerb

Deutscher Fassadenpreis 2026

Bewerbungsschluss 29. Mai 2026

2026 wird der Preis in drei Kategorien vergeben, die das breite Anwendungsspektrum und die Innovationskraft der VHF widerspiegeln:

• Bauen im Bestand – für gelungene Sanierungen und Modernisierungen mit VHF

• Das besondere Detail – für architektonisch herausragende Fassadenlösungen

• VHF-Funktionsfassade – für Fassaden mit erweiterten technischen Funktionen wie Photovoltaik, Begrünung oder Kühlung

Erstmals wird außerdem ein Sonderpreis VHF mit Holzbekleidungen ausgelobt. Prämiert werden Projekte, bei denen der Naturwerkstoff Holz gestalterisch und technisch überzeugend in die VHF integriert wurde – unabhängig von der Verlegerichtung. Mit dem Sonderpreis würdigt der FVHF die wachsende Relevanz von Holz als nachwachsendem, CO₂-speicherndem Baustoff und unterstreicht den Anspruch, gestalterische Qualität und Klimaschutz zusammenzudenken – ganz im Sinne einer zeitgemäßen, nachhaltigen Architektur.

VHF – Die Fassade der Zukunft

Klimaschutz, Energieeffizienz und Ressourcenschonung verändern die Anforderungen an die Gebäudehülle. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) erfüllt diese Ansprüche in idealer Weise: Sie ist bauphysikalisch leistungsfähig, langlebig, wartungsarm und kreislauffähig. Dank klarer Funktionsschichtung schützt sie zuverlässig vor Feuchte, Wärmeverlust und Lärm. Technische Funktionen wie Photovoltaik oder Begrünung lassen sich einfach integrieren – und machen die VHF zum aktiven Baustein für eine zukunftsfähige, nachhaltige Architektur.

Einreichung und Bewertung

Teilnahmeberechtigt sind Architektinnen und Architekten sowie Bauingenieurinnen und Bauingenieure mit in Deutschland fertiggestellten Projekten, die zwischen dem 1. Januar 2024 und dem 29. Mai 2026 abgeschlossen wurden. Bewertet werden ausschließlich vorgehängte hinterlüftete Fassaden nach DIN 18516-1, die in Gestaltung, Technik, Wirtschaftlichkeit, Innovation und Nachhaltigkeit überzeugen. Die Einreichung erfolgt online über: www.wettbewerbe-aktuell.de/DeutscherFassadenpreis2026

Jury und Preisvergabe Die Auswahl trifft eine unabhängige Jury renommierter Expertinnen und Experten aus Architektur, und Lehre – darunter Prof. Dr.-Ing. Christina Eisenbarth (TU Darmstadt), Dr.-Ing. Simon Banakar (Staab Architekten), Tim Bauerfeind (TRU Architekten), Christoph Jopp (Knoche Architektur), Reiner Nagel (Bundesstiftung Baukultur) und Inga Soll (soll sasse architekten) sowie ein Vertreter von Pasztori Simons Architekten.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 10.000 EUR und wird zu gleichen Teilen auf die drei Kategorien sowie den Sonderpreis „VHF-Holzbekleidung“ verteilt. Die Jury behält sich vor, zusätzliche Anerkennungen zu vergeben, die besondere Qualitäten würdigen. Alle prämierten sowie von der Jury in die zweite Runde gewählten Arbeiten werden im Fachportal des FVHF präsentiert.

Die feierliche Preisverleihung findet am 15. Oktober 2026 im Deutschen Architektur Zentrum (DAZ) in Berlin statt.

Die vollständigen Auslobungsunterlagen sowie Details zur vorgehängten hinterlüfteten Fassade sind unter www.deutscherfassadenpreis.de verfügbar.

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