KI im Metallbau (3/3)
Vom Konzept zur WerkbankDie ersten beiden Artikel dieser Serie haben die Grundlagen gelegt: was KI leisten kann und was nicht, welche Datenbasis nötig ist, wie Datensicherheit entschieden und Governance geregelt wird. Dieser dritte Teil verlässt die Konzeptebene. Er zeigt drei Anwendungsfälle, die für Metallbaubetriebe mit 10 bis 50 Mitarbeitern den größten wirtschaftlichen Hebel bieten und gleichzeitig mit den geringsten technischen Einstiegshürden verbunden sind: Ausschreibungsrecherche, -bearbeitung und Nachkalkulation.
Im Vertrieb und in der Kalkulation ist der wirtschaftliche Hebel von Künstlicher Intelligenz (KI) heute am stärksten spürbar. Öffentliche Ausschreibungen erscheinen auf Dutzenden Plattformen: DTVP, Vergabe24, evergabe, kommunale Portale, Bundesanzeiger. Wer systematisch suchen will, braucht entweder Zeit oder Glück. Die meisten kleineren Metallbaubetriebe haben beides nicht zuverlässig. Die Folge ist eine strukturelle Lücke: Aufträge, für die ein Betrieb fachlich und regional ideal geeignet wäre, werden nicht gesehen oder zu spät gefunden, weil das tägliche Screening schlicht zu aufwändig ist....
