Europa-Park Stadion

2.000 m² Fenster & Türen aus Alu

Das neue Stadion des SC Freiburg bietet 34.700 Zuschauern Platz, 64% davon sind Sitzplätze, 12.400 sind Stehplätze und 144 Fans können vom Rollstuhl aus den Fußball verfolgen. Darüber hinaus gibt es 1.500 Business- und 200 Logenplätze. Nach Angaben des Bauherrn belaufen sich die Investitionen in den Bau auf ca. 76,6 Mio. Euro und in die Infrastruktur rund herum auf ca. 50 Mio. Euro.

Mit seinen rundumlaufenden diagonalen Zugstützen aus Stahl, die das Dach tragen, dominiert der konstruktive Stahlbau die Fassadenansicht. Das Gebäude dahinter prägt eine Glas-Aluminium-Fassade in Pfosten-Riegel-Bauweise über zwei Geschosse; der Glaskasten ist in den Betonkörper wie ein Schaufenster eingesetzt.
Für Durchblick von den umlaufenden Stadiongängen auf das Spielfeld sorgen die zahlreichen Aluminiumfenster und 150 Laufmeter Faltwände. Die Aluminiumprofilsysteme lieferte der Bielefelder Systempartner Schüco, ausgeführt hat den konstruktiven Aluminiumbau in der Netto-Auftragshöhe von 1,8 Mio. Euro das Unternehmen hilzinger unter Leitung des Aluminium-Expertenteams Oskar und Christian Anders.

Oskar Anders, einer der Geschäftsführer von hilzinger metallbau in Fritzlar, unterstützte die Projektleitung des Stadionbaus mit der Ausarbeitung von rund 200 Plänen sowie zahlreichen Detailzeichnungen. Die Anzahl der Pläne für die Werkstatt- und Montageplanung macht die Komplexität der verschiedenen Bauteile deutlich. Darunter insbesondere Eingangstüren mit einer Einbruchhemmung von RC 4, Fenster mit ganz unterschiedlichen Öffnungsarten sowie ein begehbarer Glasboden im Innenbereich, der vom Zuschauerbereich oben den Blick nach unten in die sogenannte „Mixed Zone“ frei gibt. Planungsaufwändig waren auch zahlreiche Brandschutzelemente in F90 sowie 75 Lamellenfenster, die als Nachström-Öffnungen im Brandfall und zur natürlichen Be- und Entlüftung des Gebäudes eingebaut wurden. Oskar Anders betont: „Der Sonnenschutz an der Pfosten-Riegel-Fassade, der nicht in unserem Leistungsumfang enthalten war,, forderte uns für Planung und Ausführung kommunikativ in der Abstimmung.“

Das Zeitfenster für Planung und Ausführung mutet sehr sport fang enthalten war, erwies sich in der Abstimmung für Planung und Ausführung sehr aufwändig.“

Das Zeitfenster, das hilzinger metallbau insgesamt zur Verfügung hatte, mutet sehr sportlich an und ist wohl ein Muss für Unternehmen, die mit dem Profisport kooperieren. Anders berichtet: „Die Werkstatt und Montageplanung wurde in ca. drei Monaten in engen Absprachen mit dem Auftraggeber erstellt. Die Fertigung erfolgte sukzessive nach Planfreigabe. Die Montage konnte in ca. sechs Monaten, trotz Corona-Einschränkungen, ausgeführt werden.“ Helmut Hilzinger, Geschäftsführer der hilzinger Gruppe in Willstätt, freute sich sehr, einen Beitrag zum Gelingen dieses „Megaprojektes“ geleistet zu haben.

www.hilzinger-metallbau.de

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