Nachgefragt
Christina Schulz, Wurst StahlbauChristina Schulz koordiniert beim Stahlbauer Wurst in Bersenbrück das Thema Nachhaltigkeit. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 280 Mitarbeitende und hat zwei weitere Standorte in Bremen und Düsseldorf. Wir haben gefragt, weshalb die Emissionen des eingekauften Stahls nicht ausgewiesen wurden.
metallbau: Sie messen für Ihren Nachhaltigkeitsbericht 2026 für Scope 3 nur ausgewählte Kategorien wie Arbeitswege (314,14 t CO2e) und gekaufte Waren und Dienstleistungen (2,12 t CO2e). Warum hielten Sie diese Kategorien für „wesentliche Kategorien“?
Christina Schulz: Die Auswahl der berücksichtigten Scope-3-Kategorien basiert auf einer Wesentlichkeitsanalyse. Dabei haben wir uns zunächst auf die Bereiche konzentriert, die einen besonders großen Einfluss auf unsere Treibhausgasemissionen haben und für die wir gleichzeitig belastbare Daten erheben konnten. Dazu zählen insbesondere die...
