Anwenderbericht

Hilti Flottenmanagement

Elektrowerkzeuge ohne Ausfall

Daniel Smela aus Oberhausen leitet einen Metallbaubetrieb mit 24 Mitarbeitern, defekte Elektrowerkzeuge gehören zu seinem Alltag. Dank Flottenmanagement von Hilti braucht er nicht mehr seine Arbeitszeit für die Organisation der Reparaturen aufzuwenden.

Der Metallbaumeister hat sich im Jahr 2006 für das Leasing von Elektrowerkzeugen entschieden. Smela ist überzeugt: „Das Flottenmanagement ist rentabel, mag auch die monatliche Leasingrate im Vergleich zum normalen Kaufpreis etwas hoch erscheinen – die kostenfreien Dienstleistungen gleichen den Unterschied aus.“

Für den Akku-Winkelschleifer AG 125 – A22 wird im Hilti Online-Shop regulär 396 Euro angezeigt, der Flottenpreis beträgt monatlich 14,83 Euro.  Geboten wird dafür die kostenfreie Reparatur, ein kostenloses Ersatzgerät mit Lieferung bzw. Abholung auf der Baustelle – und zwar einen Tag nach Ausfall, eine Diebstahlversicherung sowie die Möglichkeit, Spezialgeräte wie ein Kernbohrgerät bei Bedarf anzumieten. Zudem werden Mietgeräte genutzt, um Bedarfsspitzen auszugleichen. „Die Anmietung von Elektrowerkzeugen ist aber nur im Rahmen eines Flottenmanagements möglich“, erläutert Bernhard Vogel. Der Verkaufsberater hebt hervor, dass die Unternehmer mit der monatlichen Ratenzahlung kein Kapital binden. Die Gesamtkosten für die Geräteflotte sind planbare monatliche Fixkosten.

Keine Ausfallzeiten

Smela möchte das Flottenmanagement nicht mehr missen: Früher ist der Metallbaumeister alle zwei Wochen mit einem defekten Winkelschleifer zum Händler gefahren. Dort wurde das Gerät an den Hersteller adressiert, zwei Wochen später kam dann die Info, ob eine Reparatur rentabel ist. „Bis das Gerät einsatzfähig zurück im Betrieb war, haben wir weitere zwei Wochen gewartet“, so Smela. „Ich habe viel Arbeitszeit dafür aufgewendet, kaputte Maschinen von A nach B zu fahren“, fügt er hinzu. Um diesen Aufwand zu reduzieren, hatte er damals für kleinere Reparaturen einen Rentner engagiert.

Heute gibt der Metallbauer, der für das Gerät verantwortlich ist, via Hilti-Kundenservice den Reparaturbedarf durch. Das defekte Gerät wird am nächsten Morgen am gewünschten Ort abgeholt und ein Ersatzgerät geliefert.

Der funktionierende, regelmäßig gewartete Gerätepark kommt bei seinen Mitarbeitern an, ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Werkzeugrange im Vier-Jahres-Turnus erneuert wird. Die Metallbauer brauchen also nicht beim Chef zu jammern, wenn ein neuer Winkelschleifer angezeigt wäre. Und auf der Baustelle bei den Endkunden machen Elektrowerkzeuge von einer renommierten Marke einen professionellen Eindruck.

Online-Flottenliste

Mit der Online-Geräteliste behält der Betrieb den Überblick, auch was die Kosten betrifft. An jedem Gerät klebt ein Etikett, auf dem eine Betriebsnummer, der Arbeitsbereich und meist der Name des Mitarbeiters stehen. Die Laufzeit der UVV-Prüfung ist ebenfalls auf dem Schild zu lesen und wird von Hilti im Zuge einer Reparatur mit erledigt. „Die persönliche Zuordnung trägt dazu bei, dass die Mitarbeiter sorgfältig mit den Geräten umgehen“, betont Smela.

Zur Flotte gehören derzeit ca. 60 Elektrowerkzeuge plus eine Vielzahl an Akkus, der Betrieb hat ausschließlich Akku-Geräte geleast. „Die kabellose Baustelle wird inzwischen von allen marktführenden Herstellern proklamiert“, stellt Bernhard Vogel fest. Er informiert: „Unsere Akku-Plattform umfasst von 9 bis 36 Volt und deckt alle Anwendungen vom Schleifen, Trennen, Sägen und Bohren bis hin zum Abbruch alles ab. Winkelschleifer mit einer 230 mm Schleifscheibe werden hingegen mit Netzanschluss betrieben.“ Smela nutzt schon bei 125 mm Scheiben Kabelgeräte. „Setzen wir flächig auf ein Bauteil zum Schleifen auf, brauchen wir mehr Leistung. Um Stahl zu trennen, genügt der Akku.“

Neuheiten & Beratung

Der Unternehmer ist froh um die enge Bindung an Hilti. So hat er bei konkreten Anwendungsfällen Zugriff auf technische Beratung. „Bei Fragen zur Dübelbemessung wurde mir schon vielfach geholfen.“ Informationen über Neuheiten der Geräterange gehören ebenfalls zum Flottenmanagement. Smela findet das klasse, er erzählt von einer neuen Akku-Kreissäge, mit der seine Metallbauer auf der Baustelle problemlos 8 mm dicken Stahl schneiden können. „Nach anfänglicher Skepsis würden die Mitarbeiter heute das Gerät nicht mehr zurückgeben“, sagt er und lobt die Innovationen des Liechtensteiner Herstellers. Die Elektrowerkzeuge anderer Hersteller tauscht er sukzessive aus.

Fazit

Prinzipiell kann jedes Hilti Elektrowerkzeug im Flottenmanagement erworben werden. Loggt sich der Kunde mit seinen Daten ein, zeigt der Onlineshop immer zwei Preise an – den regulären und die monatliche Rate für das Flottenmanagement. So könnte beispielsweise der Neukauf eines Montagefahrzeugs Anlass sein, das Spezialangebot mal vier Jahre lang auszuprobieren.

www. hilti.de

www. smela.de

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