Nachgefragt
Manuel Schneider, Sülzle GruppeAls Projektmanager ESG ist Manuel Schneider Ansprechpartner für den Nachhaltigkeitsbericht. Autorin Susanne Frank hat ihn nach einem verändertem Einkaufsverhalten bei Sülzle gefragt und wollte wissen, wie aufwändig eine Ausweisung der Emissionen in Scope 3 ist.
metallbau: In Ihrem Nachhaltigkeitsbericht zum Berichtsjahr 2024 schreiben Sie: Über 90 Prozent der Emissionen in Sülzles Wertschöpfungskette entstehen durch den Stahleinkauf. Was bedeutet diese Erkenntnis konkret für Ihre Einkaufsstrategie?
Manuel Schneider: Vor allem im Handel, aber auch im verarbeitenden Gewerbe, sind die in der vorgelagerten Wertschöpfungskette beschafften Materialien üblicherweise der größte Emissionstreiber. Mit einem CO2-intensiven Produkt wie Stahl trifft das für uns besonders zu. Zunächst ging es darum, die Emissionen im Einkauf besser zu verstehen. Bewehrungsstahl...
