Thermische Abschirmung

Energieverluste durch Türen & Tore senken

Weit geöffnete Türen, Tore und Hallendurchgänge führen stets zu einem unkontrollierten Austausch unterschiedlich temperierter Luftmassen. Das Resultat sind erhöhte Energiekosten, vermeidbare Klimagasemissionen, das Durchfluten der Innenräume mit Zugluft und das Eindringen von Gerüchen, Staub, Dämpfen und Fluginsekten. All das führt überdies zu einer Beeinträchtigung des Wohlbefindens der Beschäftigten, der Kunden und Besucher und hat häufig Erkrankungen sowie einen erhöhten Krankenstand zur Folge. Systeme zur thermischen Abschirmung von Gebäudeöffnungen sollen dafür sorgen, dass hochfrequentierte Ein-, Aus- und Durchgänge – während der Öffnungs- und Betriebszeiten – uneingeschränkt passierbar bleiben, freie Ein- und Aussicht gewähren und sich die Energiekosten reduzieren. Fragen Planer und Betriebsinhaber, inwieweit die Investitionskosten und die Betriebsausgaben für derartige Systeme mit den möglichen Einsparungen an Energie-, Klimaschutz- und Personalkosten wirtschaftlich im Einklang stehen, so steht ihnen dieser Fachbeitrag Rede und Antwort.

Wer Ein-, Aus- und Durchfahrten von Fertigungs-, Lager- und Kühlhallen unabgeschirmt weit geöffnet lässt, der öffnet der Energieverschwendung und dem Anstieg der Betriebskosten tagtäglich Tür und Tor. Ein unkontrollierter Austausch unterschiedlich temperierter Innen- und Außenluftmassen sorgt im Sommer dafür, dass gekühlte Innenraumluft entweicht und im Winter kalte und feuchte Außenluft ins Gebäudeinnere einströmt. Klimaanlagen und Heizungen laufen auf Hochtouren.

Thermische Abschirmung von Gebäudeöffnungen

Den Gesetzen der Strömungsmechanik folgend sorgt die Anwendung strömungsphysikalischer...

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