Marktzahlen

Trendwende für Schweizer Fenstermarkt

Abwärtstrend laut Branchenradar gestoppt

Der Fenstermarkt in der Schweiz schaffte im Jahr 2024 die Trendwende. Mit der Dovista-Gruppe entsteht künftig jedoch ein übermächtiger Anbieter, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.

In einer Pressemitteilung heißt es, der Abwärtstrend am Schweizer Fenstermarkt wird gestoppt: Laut dem Wiener Marktforschungsinstitut  erhöhten sich die Herstellererlöse im Jahr 2024 zumindest moderat um 1,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf 943 Millionen Schweizer Franken. Für den Aufschwung sorgen Neubau und Sanierung gleichermaßen. Deutliche Zuwächse gab es bei Holz/Alufenster.

Ende des Jahres kaufte die Dovista-Gruppe den auf Holz/Alu-Fenster spezialisierten Produzenten 4B AG, zudem die Nummer zwei am Schweizer Fenstermarkt. Einige Jahre davor hatte Dovista (Teil der dänischen VKR-Holding) bereits den Marktführer Ego Kiefer übernommen. „Wird die Transaktion von 4B durch die Wettbewerbsbehörden genehmigt, beherrscht die VKR-Holding nicht nur den Markt für Dachflächenfenster (Velux), sondern dominiert auch den Vertikalfenster-Markt eindrucksvoll“, analysiert Andreas Kreuter, Geschäftsführer des Branchenradar.

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