Baurecht

Wenn der Auftraggeber kein Profi ist

Aufträge von privaten Auftraggebern sind für viele Metallbauer wirtschaftlich attraktiv. Zugleich stellen sie sich häufig als rechtlich wie tatsächlich anspruchsvoll heraus. Denn anders als gewerblichen Auftraggebern fehlt es privaten häufig an Erfahrung, Struktur und professioneller Distanz. Das führt nicht selten zu Missverständnissen, emotionalen Auseinandersetzungen, Zahlungsausfällen und im äußersten Fall zu Rechtsstreitigkeiten. Der folgende Beitrag von Weiss Weiss Rechtsanwälte zeigt typische Risikofelder auf, wenn der Auftraggeber kein Profi ist, und gibt Handlungsempfehlungen.

Ein Grundstein für einen erfolgreichen und konfliktarmen Projektablauf wird bereits bei Vertragsschluss gelegt. Denn im Gegensatz zu Angeboten für etwa öffentliche Auftraggeber oder Generalunternehmer verzichten viele Auftragnehmer (AN) im Privatsegment auf ausführliche Vertragswerke oder detaillierte Angebote. Dieser Ansatz ist nachvollziehbar und hat in gewissem Rahmen auch seine Daseinsberechtigung, möchte man doch potenzielle Kunden ungern mit allzu vielen Unterlagen verschrecken oder den Eindruck erwecken, er könne mit rechtlichen Fallen rechnen.

Ein Verzicht auf ein detailliertes Angebot...

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