Serie: Schleifscheiben

Die Schruppscheibe (2)

Schruppschleifen zur Schweißnahtbearbeitung ist weit verbreitet, aber nicht unbedingt beliebt: Während Vibrationen Muskeln und Gelenke belasten, muss genau der richtige Druck ausgeübt werden, um das Werkstück fehlerfrei zu bearbeiten. Ist der Druck zu hoch, kommt es zu hitzebedingten Verfärbungen, ist er zu niedrig, „hüpft“ die Scheibe: Die Naht wird wellig beziehungsweise ungleichmäßig geschliffen. Schon mit ein paar Grundregeln lässt sich jedoch effizienter und mit mehr Erfolg schruppen. Der zweite Teil der Serie „Praxistipps Schleifen“ zeigt, wie man mit der Schruppscheibe schnell gute Ergebnisse erzielen kann.

Tipp 1: Schruppen nur mit der Schruppscheibe

Beim Schruppen mit starker Kantenbelastung der Schleifscheibe auf dem Winkelschleifer sollte immer eine Schruppscheibe verwendet werden – niemals eine Trennscheibe. Es gibt immer wieder Schleifer, die sich den Scheibenwechsel sparen möchten und schnell mit der schon aufgespannten Trennscheibe schruppen. Aber das geht schief und ist gefährlich. Denn Trennscheiben sind sehr viel dünner, und die Bruchgefahr ist daher, wenn Druck ausgeübt wird, sehr hoch. Darüber hinaus ist es wichtig, auch alle anderen Sicherheitsregeln genau zu beachten und den...

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